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Benedict Anderson: Die Erfindung der Nation – Zur Karriere eines folgenreichen Konzepts (1983) S. 180-187
Aus dem neunten Kapitel “Zensus, Landkarte und Museum” geht Anderson im Abschnitt Museum auf die Bestrebungen der Kolonialisten ein, archäologische Funde zu kategorisieren, zu dokumentieren um diese schließlich als Prestigegut in das kulturelle Erbe einfließen zu lassen, um zu deuten und politisch zu nutzen. Er geht auf verschiedene Gründe ein, die bei diesem Handeln eine zentrale Rolle spielten und deckt auf, dass “[...] die neu entstandenen unabhängigen Staaten, die eine auffällige Kontinuität mit ihren kolonialen Vorgängern aufwiesen, diese Form der politischen Musealisierung als Erbschaft übernahmen.”
(Anmerkung: da ich nur diesen Abschnitt vorliegen habe, bleibt der vorliegende Text etwas holzschnittartig, sodass es mir nicht möglich erscheint im Moment mehr daraus zu ziehen. Vielleicht ändert sich das, durch das Besprechen im Seminar).